Betreuungssachen

Das Betreuungsrecht ist ein Teil des Familienrechts. Die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung versteht sich als eine Schutzmaßnahme für psychisch erkrankte, geistig behinderte und anderweitig eingeschränkte und dadurch hilfebedürftige Menschen. Betreuung ist eine Form gesetzlicher Vertretung, d.h. die zu betreuende Person behält rechtlich gesehen ihre Rechte und wird nicht entmündigt; ihr wird lediglich ein gesetzlicher Vertreter - der Betreuer - zur Seite gestellt. Der durch das Betreuungsgericht bestellte Betreuer vertritt die zu betreuende Person in den gerichtlich bestimmten Aufgabenbereichen.

Gelegentlich kommt es vor, dass das gut gemeinte Ziel der gesetzlichen Betreuung verfehlt wird. Die Betreuung wird nach Vorstellungen der Verfahrensbeteiligten, im Sinne der zu betreuenden Person eingerichtet. Sie verkehrt aber ins Gegenteil. Unnötig eingerichtete Betreuung kann faktisch dazu führen, dass sich die zu betreuende Person gebrandmarkt fühlt und aus dem bisherigen (Gesellschafts- oder Arbeits-) Leben quasi ausgeschlossen wird. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Betreuung auf ihren Fortbestand gerichtlich überprüfen zu lassen.

Andererseits kommt es vor, dass eine notwendige Betreuung gerade nicht eingerichtet wird. Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Beispielsweise sei eine Fehleinschätzung eines Sachverständigen oder Verkennung grundlegender Umstände durch das Gericht genannt.

In all diesen Verfahren stehen wir Ihnen als Rechtsbeistand zur Seite. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in Betreuungssachen sowie allen dazugehörigen Verfahren verfügen wir über umfassende Kenntnisse, die die Erreichung der angepeilten Zielen greifbarer erscheinen lassen.

Ferner beraten wir Sie in Fragen der Vorsorgevollmacht.

 

Rechtsanwälte

Roman Raczek
Rechtsanwalt
Strafrecht, Sozialrecht
Tel. 040 285 78 282

Natascha Jewan
Rechtsanwältin und Mediatorin
Sozialrecht, Zivilrecht,
Betreuungsrecht
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